Die U12-Spieler des DFB-Stützpunktes Lüdenscheid/Iserlohn zeigten ein gutes Turnier. Nach dem sensationellen Sieg beim Arag-Cup im Vorjahr reichte es für den Titelverteidiger diesmal jedoch knapp nicht für die erneute Qualifikation zur Endrunde des U12-Traditionsturniers des Fußball- und Leichtathletik-Verbandes Westfalen (FLVW) am Samstag.
28 Stützpunkt-Mannschaften sowie zwei Teams der U12/U13-Juniorinnen-Westfalenauswahl kämpften zu Jahresbeginn in zwei 15er-Vorrundengruppen um die Tickets für die Endrunde. Das gemeinsame U12-Stützpunktteam der Fußballkreise Lüdenscheid/Iserlohn startete in der Vorrundengruppe B. Erstmals wurde über drei Tage nach dem Modus „jeder gegen jeden“ gespielt. Jede Mannschaft absolvierte 14 Spiele, und am Ende qualifizierten sich die vier Erstplatzierten für die Endrunde. Talentsichter des FLVW waren an allen Turniertagen präsent und beobachteten Spielerinnen und Spieler für mögliche weitere Fördermaßnahmen.
Acht Siege, zwei Unentschieden, vier Niederlagen
„Der neue Modus mit den vielen Spielen machte es schwierig, die Konzentration der Kinder konstant zu halten“, resümierte Michael „Mimi“ Dinter (Kreis Lüdenscheid), der die Auswahl gemeinsam mit Fernando Denniger (Kreis Iserlohn) betreute, nach drei intensiven Tagen im Sportcentrum Kaiserau. Mit acht Siegen, zwei Remis und vier Niederlagen sowie einem Torverhältnis von 27:17 landete Lüdenscheid/Iserlohn punktgleich mit dem auf Rang fünf platzierten Stützpunkt Tecklenburg auf dem sechsten Tabellenplatz. Drei Punkte fehlten am Ende auf den vierten Platz, der zur Endrunde berechtigt hätte.
„Es war teilweise ein Auf und Ab bei uns“, erklärte Dinter, der schwankende Leistungen beobachtete. Besonders ärgerlich war die knappe 2:3-Niederlage nach Führung gegen den STP Lübbecke/Minden, der schließlich als Zweiter abschloss. „Insgesamt wäre mehr drin gewesen“, so Dinter. Dennoch: Acht Siege in diesem hochkarätig besetzten Turnier und ein sechster Platz in einer 15er-Gruppe sind ein respektables Ergebnis. Die Tickets für die Endrunde sicherten sich die Stützpunkte Beckum, Lübbecke/Minden, Dortmund und Paderborn, die damit den Stützpunkten Gütersloh, Steinfurt, Bochum und Bielefeld (Gruppe A) folgten.
Für den Stützpunkt Lüdenscheid/Iserlohn waren im Einsatz: Alexander Zachos, Arda Osman Bugday, Luan Zejnullahu (alle TuS Plettenberg), Nassim Ouaarous (Eintracht Dortmund), Marcel Szutran, Berat Ata Bulut (beide RW Lüdenscheid), Jeremie Kumande, Faris Khadari, Lukasz Radoslaw Grygorcewicz und Blend Krasniqi (alle FC Iserlohn).